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Alte Städte - Neues Leben

Hall in Tirol und Klausen wollen federführend sein 

Hall, 11. Februar 2010 - Altstadtrevitalisierung ist mehr als "nur" das Erhalten alter Bausubstanzen. Wie erfülle ich reiche Altstadtkerne wie jene von Hall und Klausen mit Leben? Antwort auf diese Frage soll ein soeben von der Stadt Hall in Tirol Immobilien GmbH und der Gemeinde Klausen eingereichtes Interreg-Projekt geben. 

Altstadt Hall

Altstadt Hall in Tirol

Die beiden Projektpartner, die in zahlreichen Vorgesprächen und Treffen ein gemeinsames Strategiepapier erarbeitet haben, hoffen auf eine Förderung im Rahmen des "Interreg IV-Programms Italien - Österreich", um ihre Ideen im grenzüberschreitenden Doppel in den kommenden drei Jahren nachhaltig umsetzen zu können. 

Altstadt Klausen

Altstadt Klausen

Viele Gemeinsamkeiten verbinden die beiden Städte nördlich und südlich des Brenners: Die Lage an Transitrouten bedeutete einstmals wirtschaftliches Wohl und wurde mittlerweile zur Belastung. Die großen Altstadtkerne sind bereits zu einem Gutteil mustergültig revitalisiert, d.h. alte Gebäude wurden renoviert, neue Wohnsubstanz geschaffen. Gleichzeitig müssen sowohl Hall als auch Klausen den Kaufkraftabfluss in die nahe gelegenen größeren Städte Innsbruck und Brixen verhindern. Und beide Projektpartner verfügen über Stadtmuseen - das von Hall ist bekanntlich derzeit geschlossen -, die durch innovative Konzepte zu zentralen Begegnungsstätten und einem neuen "Herz" der Altstädte werden sollen. 

Dazu planen die Projektpartner Hall und Klausen in Kooperation mit der Philosophisch-Historischen Fakultät der Universität Innsbruck ein Forschungsprojekt, das die interessanten Verschränkungen der Geschichte der beiden Städte aufarbeiten soll. Die Visionen von KünstlerInnen, ArchitektInnen usw. stehen im Mittelpunkt eines Wettbewerbs, der das Thema "Transit" in seinen Zukunftsfacetten aufarbeiten soll. 

Die beiden Partnerstädte werden, sollte das Projekt genehmigt werden, im Rahmen der dreijährigen Arbeitsphase die grenzüberschreitenden Aspekte zum Thema Altstadtrevitalisierung sammeln und sichten: welche Gemeinsamkeiten bzw. Unterschiede gibt es in Bezug auf Denkmalschutz, architektonische, rechtliche, handwerkliche Belange? Wie kann man alte Bausubstanz und alternative Energien noch effizienter als bisher kombinieren? Diese gemeinsam mit Partnern in Nord- und Südtirol, wie den Instituten für Architekturtheorie und Baugeschichte sowie für Städtebau und Raumplanung der Universität Innsbruck, erarbeiteten Informationen fließen in eine Messe mit Fachsymposium, die für 2013 geplant sind. Die Stärkung der Klein- und Mittelbetriebe, ArchitektInnen, PlanerInnen usw., die sich auf Altstadtrevitalisierung spezialisiert haben, soll in beiden Regionen forciert, die grenzüberschreitende Zusammenarbeit gefördert werden. 

Die Region mit Leben erfüllen - im Projekt "Alte Städte - Neues Leben" könnte dieses Motto greifbare Realität werden: für viele Wirtschaftstreibende, aber auch für die Bevölkerung von Hall und Klausen, die im Laufe der drei Projektjahre viele gemeinsame Initiativen erleben wird. 

(Presseinformation)
Mag. Rosanna Dematté
Stadtmuseum Hall 

 
 
 

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