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Verkauf der städtischen Liegenschaft ohne geförderten Geschoßwohnbau

Architektenwettbewerb für Reihenhäuser mit Wohnbauförderung bis Mitte Juni ausgeschrieben! 

Bei der Budgetgemeinderatssitzung im Dezember 2008 wurde der SPÖ-Hall der Antrag für eine Mischung von gefördertem und frei finanziertem Wohnbau von der bürgerlichen Rathausmehrheit abgelehnt. Nun sollen auf dem Grundstück der Stadtgemeinde Hall östlich vom Tennisplatz Schönegg ausschließlich Reihenhäuser errichtet werden,“ meint SP-Baustadtrat Walter Vedlin und Vbgm Harald Schweighofer, Obmann des Wohnungs- ausschusses. 

„In Hall sind noch immer über 775 Wohnungssuchende, die in erster Linie günstige, wohnbaugeförderte Wohn- ungen suchen. Auch bei dieser Personengruppe gibt es Menschen, dir gerne in einem Reihenhaus leben möchten. Nur sollte dieses Wohnungsprojekt auch für die Mehrheit unserer Wohnungssuchenden finanzierbar sein. Nach unseren Berechnungen kommt ein Reihenhaus auf über 350.000,-- € bei einem Grundanteil von ca. 200 m2. Damit wären die Reihenhäuser für die meisten AntragstellerInnen auf der städtischen Wohnungs- werberliste nicht finanzierbar." 

Die Stadtgemeinde Hall besitzt rund 6.000 m2 Grund östlich vom Schönegger Tennisplatz. Die SPÖ-Hall hätte dieses Grundstück gerne an einen gemeinnützigen Wohnbauträger verkauft für geförderten und freifinanziertem Wohnbau im Verhältnis 50 : 50. Die bürgerliche Rathausmehrheit sprach sich beim Budgetgemeinderat jedoch dafür aus, auf diesem städtischen Grund ausschließlich Reihenhäuser zu errichten. Die Stadtgemeinde hätte bereits im letzten Jahr die Einnahmen für die Finanzierung des katholischen Privatgymnasiums der Franziskaner benötigt. Nun muss die Stadtkasse auf das Geld warten und der Zuschuss zum Gymnasium muss in der Zwischenzeit anderweitig finanziert werden. 

Reihenhäuser Hall

SP-StR Walter Vedlin & SP-Vbgm Harald Schweighofer 

„Die SPÖ-Hall hat sich nicht gegen Reihenhäuser ausgesprochen, sondern wollte, dass dieses neue Wohnungs- projekt auch für die Mehrheit der Haller Wohnungssuchenden finanzierbar ist. Bei der letzten Stadtratssitzung wurde nun ein einstufiger, geladener Wettbewerb für ein Projekt Reihenhäuser Schönegg auf Vorschlag des Bauausschusses unter Berücksichtigung der Vorgaben der Wohnbauförderung einstimmig beschlossen. Zum Wettbewerb sind alle Architekten mit Bürositz in Hall eingeladen worden und die Jurysitzung wird Mitte Juni statt finden," erklärt SP-Baustadtrat Walter Vedlin. 

"Als SPÖ-Hall haben wir zugestimmt, da beim Wettbewerb die Wohnbauförderungsrichtlinien Bestandteil sind und wir uns nicht grundsätzlich gegen Reihenhäuser aussprechen. Bereits jetzt gibt es schon zwei Anfragen von Grundstücksnachbarn, die auch gerne eine Umwidmung von ihrem Grundstück hätten, die von der Bauland- umlegung des letzten Jahres betroffen sind. Die Stadtgemeinde Hall wird sich längerfristig schwer tun, dort nein zu sagen." 

(Presseinformation)
Vbgm Harald Schweighofer
Obmann des städtischen Wohnungsausschusses 

 
 
 

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